Aktuelles

Stadtteilpolitischer Rundgang auf St. Pauli

Bei Politik denken die meisten zuerst an die ganz großen Themen: Trump, Brexit, Klimawandel, Nahost & Co.

Kein Wunder, haben diese Fragen doch eine mediale Dauerpräsenz und bewegen uns alle. Doch abseits davon gibt es einen viel größeren Bereich, der für das alltägliche Leben der allermeisten von uns viel entscheidender ist: die Kommunal- beziehungsweise in Hamburg die Bezirkspolitik.

Wie sich mein Stadtteil entwickelt, was wo und wie gebaut wird, welche Veranstaltungen es geben soll, wo neue Grünflächen oder Spielplätze entstehen? Alle diese Fragen, die unmittelbar unser direktes Lebensumfeld und damit unsere Lebensqualität beeinflussen, werden (meist) abseits des großen Blitzlichtgewitters verhandelt. Es ist uns deshalb eine besondere Freude, Euch zum ersten stadtteilpolitischen Rundgang auf St. Pauli einzuladen.

Gemeinsam wollen wir, der Bürgerschaftsabgeordnete Arne Platzbecker sowie die Bezirksabgeordnete Sabrina Hirche hinter die Kulissen schauen und direkt an den Orten des Geschehens über die Themen und Herausforderungen sprechen, die uns rund um den Kiez bewegen.

Zum Abschluss laden wir Euch noch zu einem Kaltgetränk ein. Eine perfekte Gelegenheit, das Gespräch zu vertiefen und verschiedene Perspektiven auszutauschen.

Die Teilnehmerzahl ist coronabedingt auf 20 Personen begrenzt. Für eine bessere Planung würden wir uns über eine formlose Anmeldung freuen.

Euer Arne & Eure Sabrina

Stadtteilrundgang durch St. Pauli mit Arne Platzbecker, MdHB & Sabrina Hirche, MdBV

Samstag, 24. Oktober 2020 | Start: 15 Uhr

Anmeldung erbeten unter: buero@arne-platzbecker.de oder 040 – 26 100 772


Veranstaltung: Sind Freiheitsstrafen (noch) zeitgemäß?

Thomas Galli, ehemals Gefängnisdirektor und heute Strafverteidiger hat eine klare Haltung zu Haftstrafen: “Schafft die Gefängnisse ab!” – denn die Gefängnisstrafen nützten niemanden. Diese These vertritt er auch in seinem neu erschienenen Buch “Weggesperrt – Warum Gefängnisse niemandem nützen”.

Aber hält das unsere Gesellschaft aus? Haben wir ein gesellschaftlich zwingendes Bedürfnis nach “Wegsperren”? Sind zumindest Alternativen oder Abmilderungen zum jetzigen Gefängnissystem denkbar?

Darüber diskutieren auf Einladung von Arne Platzbecker MdHB und Mitglied im Justizausschuss, sowie dem SPD Distrikts Eppendorf/Hoheluft-Ost:

Ulrike Schönfelder, Vorsitzende Richterin am Landgericht Hamburg,

Boris Bochnick, Oberstaatsanwalt in Hamburg,

Thomas Galli, Strafverteidiger

… und Sie!

Wann? Am 25. September 2020, um 18:30 Uhr.

Wähl dich über diesen Zoomlink ein und sei dabei!


Gastronomie: Wir können und wollen helfen!

Mit der großzügigen Genehmigung von Sommerterrassen für die Außengastronomie haben die Bezirksämter eine flexible Lösung gefunden, um der durch die Corona-Pandemie stark angeschlagene Gastro-Branche zu helfen. Doch wie geht es in der “kalten” Jahreszeit weiter? Die CDU möchte, dass dafür in den Bezirken das Aufstellen von Terrassenheizstrahlern und Heizpilzen wieder erlaubt werden soll. Die Absicht ist verständlich und nachvollziehbar: Durch das Beheizen von Außenflächen haben viele Gastronomen den Platz, der Ihnen aufgrund der Abstandsregeln innenräumig fehlt und gleichzeitig bleiben die Gäste an der frischen Luft – wo sich der Virus deutlich schwerer verbreitet. Meine Gedanken und Zweifel dazu habe ich in der Hamburgischen Bürgerschaft am 16. September 2020 vorgetragen:  

16. September 2020: Meine zweite Rede in der Hamburgischen Bürgerschaft

Neues Hilfsprogramm für Chöre in Hamburg

Die Corona-Pandemie zwingt uns auch weiterhin zu zahlreichen Einschränkungen. Wir alle sind davon betroffen, jedoch in unterschiedlichem Ausmaß. Schwierig ist die Lage immer noch für Chöre. Wegen der erweiterten Abstandsregeln von mindestens 2,5 Metern beim Singen werden für Chorproben wesentlich größere Räume benötigt. Für die zahlreichen Amateurchöre bislang eine echte und teure Herausforderung. Als großer Freund des Gesangs stand ich unter anderem im Austausch mit Frau Eilers vom Hamburger Chorverband, um die Chöre in unserer Stadt bei der Suche nach Lösungen zu unterstützen.

In dem Zusammenhang ist es mir eine besondere Freude, auf das neue Hilfsprogramm CHORona #SaveOurChoirs für Amateurchöre in Hamburg hinzuweisen! Auf Initiative der Behörde für Kultur und Medien hat der Landesmusikrat Hamburg eine große Übersicht von Proberäumen für Chöre erstellt. Die Liste wird ständig erweitert. Unternehmen und Institutionen, die über Räume verfügen, werden gebeten, die für Kultur und Musik zur Verfügung zu stellen.

Darüber steht für Chöre ein monatlicher Zuschuss in Höhe von 300 bereit, um die Mehrkosten für Miete und Reinigung der Proberäume abzufedern.

Alle Infos zu CHORona #SaveOurChoirs


Wie weiter mit dem Café Seeterrassen?

Soll das Café Seeterrassen in Planten un Bloomen abgerissen werden? Die Frage bewegt mich und sehr viele HamburgerInnen, die mit diesem wundervollen Ort viele Erinnerungen verbinden. Nach einem Antrag der CDU, ist der Abriss des Baudenkmals bereits beschlossene Sache. Das ist nicht korrekt!

In meiner ersten Rede in der Hamburgischen Bürgerschaft berichte ich zum aktuellen Stand in der Sache und werbe dafür, ein attraktives und tragfähiges Konzept zu entwickeln, um den historischen Standort dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Möglichkeit eines Erhalts und der Restaurierung sowie eines Rückbaus in den Originalzustand sind explizit nicht ausgeschlossen und werden zumindest von mir persönlich auch gewollt!

2. September 2020: Meine Rede in der Hamburgischen Bürgerschaft zum Antrag 22/1262.

Hilfe für KünstlerInnen und Kreative:
Jetzt beantragen

Mit der Neustartprämie hat die Stadt Hamburg ein Förderprogramm aufgelegt, um KünstlerInnen und Kreative zu unterstützten. Die Pauschale in Höhe von 2.000 Euro soll helfen, den Neustart in die künstlerische oder kreative Tätigkeit zu erleichtern. Das Geld wird einmalig ausgezahlt und muss nicht zurückgezahlt werden.

Neustartprämie: Für wen?
Die Neustartprämie erhalten alle natürlichen Personen wie Selbständige oder Freiberufler mit Wohnsitz in Hamburg (Stichtag: 1. März 2020), die Mitglieder der Künstlersozialkasse (KSK) sind oder nachweisen können, dass sie ihren Lebensunterhalt überwiegend aus erwerbsmäßiger künstlerischer oder publizistischer Tätigkeit bestreiten. Hierfür gelten die Kriterien der KSK für eine künstlerische Tätigkeit. Überwiegend meint zudem, dass die selbstständige Tätigkeit mit einer regelmäßigen Wochenarbeitszeit von mehr als 20 Stunden ausgeübt wird und mehr als die Hälfte des gesamten Einkommens ausmacht. Wichtig: Die Neustartprämie wird auf Sozialleistungen nach SGB II angerechnet.

Neustartprämie: Bis wann?
Die Antragsfrist wurde verlängert. Der Antrag muss bis jetzt zum 31. Dezember 2020 gestellt werden.

Wie Neustartprämie beantragen?
Über ein Online-Formular lässt sich der Antrag für die Neustartprämie bequem und schnell stellen. Hierfür genügt ein einfaches, kostenloses Servicekonto, dass in wenigen Schritten eingerichtet ist. Die erforderlichen Dokumente zum Nachweis müssen in digitaler Form vorliegen. Wer keinen Scanner hat, fotografiert die Unterlagen im Zweifelsfall einfach mit dem Smartphone ab. Folgende Unterlagen werden benötigt:

# Kontoauszug, aus dem die IBAN und Ihr Name ersichtlich sind
# Bestätigungs-PDF (ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben und als Foto/San hochladen)
# Steueridentifikationsnummer

Wenn Sie Mitglied der Künstlersozialkasse (KSK) sind:
# Kopie der ersten Seite des letzten Steuerbescheides
# Kopie der Bescheinigung der KSK-Mitgliedschaft oder einen Kontoauszug nach dem Stichtag 01.03.2020, aus dem eine Beitragszahlung an die KSK ersichtlich ist

Wenn Sie NICHT in der KSK sind:
# Kopie Ihres gesamten letzten Steuerbescheides
# Kopie des Sozialversicherungsausweises als Nachweis der Rentenversicherung
# Wenn Sie NICHT rentenversichert sind: Kopie Ihrer Meldebestätigung

Neustartprämie: Jetzt Antrag stellen

Mehr Informationen und Details finden Sie im FAQ zur Neustartprämie.


Videotagebuch vom 28. August 2020

Die parlamentarische Sommerpause ist vorüber. Die Bürgerschaft tagt wieder und auch mein Büro ist regelmäßig für Sie geöffnet. Eine unerfreuliche Nachricht beschäftigt uns aktuell ganz besonders: Nach einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes darf das Tierversuchslabor Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) seine Arbeit am Standort Hamburg-Neugraben unter Auflagen wieder aufnehmen. Die Einrichtung war wegen schwerer Verstöße gegen das Tierrechtswohl in die Kritik geraten. Nachdem die Aufdeckung der gravierenden Tierrechtsverstöße Ende vergangenen Jahres unter anderem zu der größten Tierschutzdemo in der deutschen Geschichte geführt hat, sorgt dies für erhitzte Gemüter. Was die aktuelle Entwicklung bedeutet, bringt Julia Staron, Tierschutzpolitische Sprecherin der SPD Hamburg-Mitte, auf den Punkt.

Neben allen offenen Fragen, die der Fall aufwirft, wird wieder mal deutlich: Es braucht grundlegende rechtliche Veränderungen, um Tierversuche – wo es möglich ist – zu vermeiden und Tierleid zu verhindern. Der Senat hat deshalb eine Bundesratsinitiative gestartet, die engere Regularien und schärfere Kontrollen auf den Weg bringen soll.

Auf Fragen oder Anmerkungen von Ihnen freue ich mich besonders! Sie erreichen mich persönlich jeden Donnerst und Freitag zwischen 16 Uhr und 18 Uhr unter 0177 – 230 13 44 oder direkt in meinem Abgeordnetenbüro in der Clemens-Schultz-Straße 45. Sie haben keine Zeit, aber ein drängendes Anliegen? Kein Problem: Schreiben Sie mir jederzeit eine E-Mail an moin@arne-platzbecker.de.

Meine Kurzvideos der vergangenen Wochen finden Sie unter der Rubrik Videotagebuch. Viel Spaß!


Rundgang über die Landungsbrücken

Am 07.08.2020 war ich auf Einladung der IG St. Pauli an den Landungsbrücken. Peter Kämmerer (Geschäftsführer Interessengemeinschaft St. Pauli sowie Hafenmeile e. V.) und Almut Neumann (Sprecherin des AK Landungsbrücken der IG St. Pauli) gewährten mir einen interessanten Einblick hinter die Kulissen von einem der bekanntesten Wahrzeichen Hamburgs. Dabei kamen verschiedene Themen und Probleme zur aktuellen Situation an den Landungsbrücken zur Sprache. Für den großartigen Rundgang sowie die zahlreichen informativen Gespräche mit den Gewerbetreibenden bedanke ich mich nochmals recht herzlich!
Unseren Rundgang dokumentiert von Frau Neumann in einem Rundbrief an die Mitglieder und Gäste der IG St. Pauli, denn ich dankenswerter Weise an dieser Stelle veröffentlichen darf:

“Der Rundgang begann an Brücke 1, wo ich auf die zunehmende Belästigung der Touristen durch Radfahrer, E-Scooter-Fahrer, und E-Bike-Fahrer hinwies, die in hoher Geschwindigkeit oder in Gruppen auf der Hafenpromenade zwischen Elbphilharmonie und Landungsbrücken, dem Fußweg zwischen Landungsbrücken und dem Strandclub St. Pauli sowie auf den Pontons der Landungsbrücken auch bei hohem Fußgängeraufkommen die Flanierenden belästigen, obwohl der ganze Bereich eine Fußgängerzone ist. Hier sollte über eine digitale Sperre der E-Scooter nachgedacht werden und Herr Platzbecker erklärte, den Aufbau von Schildern an Brücke 1 zu prüfen bzw. die Prüfung weiterleiten zu lassen.


Auf den Landungsbrücken wurde Herr Platzbecker die Situation der Gewerbetreibenden geschildert. So sind die Umsatzverluste je nach Branche weiterhin sehr hoch – besonders in der Gastronomie und bei den Schiffen – und auch im touristischen Einzelhandel sind die Umsätze zwar im Juli angezogen, doch reicht das nicht, um über den Winter zu kommen, da die umsatzstarken Feiertage Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten sowie der Hafengeburtstag schmerzlich fehlen und ab Januar die Mieten von März bis Juni nachgezahlt werden müssen. Die HPA wurde daher um eine Mietminderung oder einen Mieterlass gebeten, bisher ohne Reaktion. Den Einwand, die Soforthilfe hätte die Mietzahlungen bereits ausgeglichen, habe ich nicht gelten lassen. Je nach Größe der Mietfläche hat die Soforthilfe nur einen Bruchteil der Miete ausgeglichen, so dass es in der umsatzschwächsten Zeit zu großen Härten kommen wird. Der Rundgang zeigte dann auch, wie groß die Flächen einiger Mieter sind. Bei einer reduzierten Anzahl der Tische und anderen Hygienemaßnahmen, ist es gar nicht möglich die gewohnten Umsätze zu generieren. Herr Platzbecker wird da noch einmal nachhaken.


Eine Inhaberin war dann mit den derzeitigen Umsätzen sehr zufrieden. Die Touristen sind da, und davon profitiert sie. Allerdings teilte sie auch mit, dass es klare Ungleichgewichte gibt, die sich verschärfen. So sind die kleinen Barkassenfirmen, die nicht ständig Schiffe vorhalten können, im Nachteil gegenüber den größeren Unternehmen. Und im Zuge des verschärften Wettbewerbs wird auch gerne mal gekobert, wo es nicht erlaubt ist.

Der Rundgang ging dann oben an der Promenade zurück, auch hier wieder Radfahrer und E-Scooter-Fahrer n hoher Geschwindigkeit, denen die Verkehrsregeln egal sind. Wir haben dann noch mit Frau Rduch gesprochen, die uns ihre aktuellen Umsatzzahlen in Prozent mitteilte. Hundert Prozent waren auch hier noch nicht erreicht, auch nicht im Juli und die schwache Jahreszeit kommt erst. Kurz haben wir dann noch über die Bonpflicht gesprochen, die hohe Kosten für Unternehmen verursacht, vom Müll ganz zu schweigen. Ein kleines Rechenbeispiel sorgte für Einsicht, allerdings lässt Herr Scholz wohl nicht mit sich reden, er hat sich in das Thema verbissen. Dabei lässt sich in den Betrieben, die eine elektronische Kasse führen, jeder Vorgang auf der Kontrollrolle überprüfen und in der fälschungssicheren Einheit sowieso. Herr Platzecker deutete in dem Zusammenhang an, dass wohl eine Kassenpflicht für gastronomische Betriebe geplant sei.


Der Rundgang hat ungefähr eine Stunde gedauert und wir können jetzt nur hoffen, dass sich Herr Platzbecker für die Belange der touristischen Betriebe an den Landungsbrücken einsetzt.


Tipp: Neueröffnung des Sankt Pauli Museum

Sankt Pauli Museum öffnet am neuen Standort

Nachdem das Sankt Pauli Museum seine Pforten in der Davidstraße schließen musste, kann es jetzt am neuen Standort weitergehen. Das Team hat die vergangenen Wochen fleißig Kartons geschleppt, am neuen Ausstellungskonzept gefeilt und das neue Domizil am Nobistor 10 hergerichtet. Nun darf erstmal gefeiert werden. Am 5. Juni 2020 öffnet das Sankt Pauli Museum seine Pforten, Corona-bedingt jedoch unter besonderen Umständen. Alle Details und Informationen zum Prozedere liefert die Event-Seite:

Sankt Pauli Museum 2.0 Neueröffnung – teilen, hingehen, weiterempfehlen!


Einladung zm Online-Gespräch

Für den 25.05.2020 um 19:30 Uhr laden ich und der SPD Distrikt St. Pauli-Süd zu einem Gespräch mit Prof. Dr. Hoffmann-Riem, Bundesverfassungsrichter und Justizsenator a.D. ein. Wir möchten dort über die Spannungsfelder zwischen der Corona-Krisenbewältigung und unserer deutschen Verfassung sprechen. Dabei werden die viel diskutierten Entscheidungen der Hamburger (Ober-)Verwaltungsgerichte zur (Nicht-)Zulassung von Versammlungen sowie die in jedem Fall brisante EZB-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Mittelpunkt stehen. Corona-bedingt findet die Veranstaltung als Online-Talk per Video-Chat (Zoom) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für die Teilnahme einfach diesem Link folgen. Ich freue, wenn möglichst viele Interessierte dabei sind!



Liebe Hamburgerinnen, liebe Hamburger,

DANKE für das Vertrauen und das großartige Ergebnis für die SPD und für mich persönlich! Ein besonderer Dank gebührt den vielen Menschen, die mich unterstützt und gewählt haben! Jetzt freue ich mich sehr darauf, die Zukunft unserer großartigen Stadt als Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft aktiv mitzugestalten.

Direkt nach dem Abitur in meiner Heimatstadt Dresden hat es mich nach Hamburg gezogen, wo ich 1991 im St. Georg Krankhaus meinen Zivildienst begann. Anschließend habe ich Rechtswissenschaften in Hamburg studiert und arbeite seit 2002 als Anwalt und seit mehr als 10 Jahren als Datenschutzbeauftragter unter anderem für den FC St. Pauli. Ich selbst lebe seit mehr als 25 Jahren in Hamburg Mitte, zuerst in Horn und nunmehr seit 20 Jahren auf St. Pauli. Meine Partei, die SPD, ist die Hamburg Partei. Wir gehen bei allen wichtigen Themen der Stadt voran. Ob gebührenfreie Kitas und Studium, wirtschaftliche Verlässlichkeit oder der ökologische Umbau mit Maß und Verstand.  

Unterwegs im Wahlkmapf mit Baris Önes und Serpil Midyatli.

Als Abgeordneter vertrete ich den Wahlkreis I – Hamburg-Mitte in der Hamburgischen Bürgerschaft. Mit seinen mehr als 140.000 EinwohnerInnen in neun Stadtteilen bildet er für mich das Herz Hamburgs. Doch ob St. Pauli, Neu- oder Altstadt, St. Georg, HafenCity, Hammerbrook, Borgfelde, Hamm oder Horn, alle Stadtteile sind verschieden und einzigartig. Ihre Vielseitigkeit zu stärken, die Wünsche und Anregungen der BürgerInnen aufzunehmen und umzusetzen ist mir Herzenssache.

Für ein gutes Zusammenleben und eine funktionierende Stadt braucht es gut gemachte Politik. Die zeichnet sich für mich durch eine Kombination von Sachverstand, Kreativität, Flexibilität und Weitsicht aus. In diesem Sinne setze ich mich als Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft für die individuellen Bedürfnisse der verschiedenen Quartiere ein, ohne dabei die ganze Stadt aus dem Blick zu verlieren.

Wahlkampfunterstützung durch unseren Bürgermeister Peter Tschentscher und Sabrina Hirche.

Da das am Besten im gemeinsamen Austausch gelingt, freue ich mich besonders darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Von daher möchte ich Sie ermuntern, mit mir in Kontakt zu treten. Egal ob Sie auf der Suche nach einer Lösung sind, über aktuelle Maßnahmen der hamburgischen Politik sprechen oder Anregungen für ein noch besseres Hamburg haben, als Abgeordneter der hamburgischen Bürgerschaft bin ich für Sie da!

Ihr Arne Platzbecker

Die Ganze Stadt im Blick

Mit unserem Bürgermeister Peter Tschentscher und der SPD wird unsere Stadt ordentlich regiert. Wir sorgen für die modernste Stadt Deutschlands – wirtschaftliche Stärke und soziale Gerechtigkeit gehören für uns zusammen. Wir kümmern uns. Eine Kurzbilanz:

WIRTSCHAFT UND SICHERE ARBEIT:
Die Zahl der Beschäftigten ist auf Rekordniveau. Bei den Löhnen sind wir auf Platz 1. Hamburgs Wirtschaft wächst überdurchschnittlich. Wir setzen uns für wirtschaftlichen Erfolg, gute Arbeit und einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt ein.

WOHNEN:
Jedes Jahr entstehen in Hamburg über 10.000 neue Wohnungen. Wir sind damit an der Spitze  in Deutschland und konnten den Mietenanstieg bremsen. Mietwucher, Zweckentfremdung und Spekulation auf Grund und Boden haben in Hamburg keinen Platz.

BILDUNG:
Wir investieren Milliarden in neue Schulgebäude, moderne Ausstattung und gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer. Wir haben  kleine Klassen und Ganztagsbetreuung an allen Grundschulen. Alle Hamburger Kitas sind für 5 Stunden am Tag beitragsfrei. Beim Kitaplatzausbau und der Betreuung unserer Kinder sind wir  bundesweit vorne.

MOBILITÄT:
Wir erweitern das Streckennetz und erhöhen die Kapazität und Taktung von Bussen und Bahnen. Unsere U- und S-Bahnen fahren mit 100 Prozent Öko-Strom. Und wir senken die Ticket-Preise für Schüler, Auszubildende und Senioren.

Erfolgreich für Hamburg

Erfolgreich für St. Pauli

  • Wir wollen, dass sich Mieterinnen und Mieter weiterhin ihre Wohnung leisten können. Deshalb kämpfen wir tatkräftig gegen Spekulanten und nutzen die Möglichkeit des städtischen Vorkaufsrechtes, so z.B. in der Hein-Hoyer-Straße.
  • St. Pauli ist durch seine Vielfalt und Toleranz ein Ort, an dem sehr unterschiedliche Menschen zusammenkommen. Für alle, die Unterstützung brauchen, werden wir die Straßensozialarbeit im Stadtteil stärken.
  • Mit allen gemeinsam zu denken, bedeutet für uns die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. So haben wir das größte Bürgerbeteiligungsverfahren beim Palomaviertel (ehem. Esso-Häuser) durchgeführt.
  • Wir setzen uns für eine nachhaltige Tourismuswirtschaft ein. Ökologisch über Mehrwegsysteme, Müllvermeidung, klimaschonende bis klimaneutrale Angebote. Ökonomisch über die Schaffung guter und fair bezahlter Jobs, Förderung des Individualtourismus und Einbindung der Belange der Anwohnerinnen und Anwohner.
  • Wir wollen eine Multisportanlage im Stadtteil, die Schwimmbad und eine moderne Sporthalle zusammenbringt und einen großen Mehrwert für Familien, Hobby- und Profisportler bietet.

Erfolgreich für St. Georg und Hammerbrook

  • Der Hansaplatz kann wieder für alle genutzt werden. Durch ein verbessertes Sicherheitskonzept haben wir dafür gesorgt, dass man ihn wieder als zentralen Treffpunkt des Viertels erleben kann.
  • Wir haben das neue Integrations- und Familienzentrum „Schorsch“ gebaut und mit Leben gefüllt. Inzwischen ist es ein Schlüsselprojekt der integrierten Stadtteilentwicklung und ein Ort der kulturellen Vielfalt für Jung und Alt.
  • Wir haben ein besonderes Augenmerk auf das Schmuckstück St. Georgs gelegt und für die Sanierung des Lohmühlenparks gesorgt. Heute ist es eine zentrale und gut angenommene Grünfläche.
  • Im Münzviertel entsteht eines der größten Wohnprojekte des Stadtteils. Es verbindet Azubiwohnen, Wohnen für Familien, Studierende und ehemalige Obdachlose. In Hammerbrook entsteht mit dem Sonninquartier bezahlbarer und barrierearmer Wohnraum für 2.000 Menschen. 
  • Der Hauptbahnhof ist der meistfrequentierte Bahnhof Deutschlands. Wir werden ihn ausbauen und barrierefrei gestalten. Eine Überdachung aller Bahnsteige sowie eine Vergrößerung des bestehenden Gebäudes sind bereits in die Wege geleitet. 

Erfolgreich für die Alstadt, Neustadt und die HafenCity

  • Unser Planten un Blomen ist eine der größten innerstädtischen Parkanlagen. Teil dieser historischen Befestigung ist auch der Alte Elbpark um das Bismarck Denkmal, der inzwischen im großen Stil saniert und an den Park angeschlossen wird. 
  • In der HafenCity haben wir 2.497 neue Wohnungen für jeden Geldbeutel gebaut, damit der wachsende Stadtteil eine soziale Durchmischung erfährt. Studierende finden in einem der größten Wohnheime direkt neben der neuen HafenCity-Universität eine Heimat.
  • Mit dem Ledigenheim in der Neustadt, der Eisbahn in den Wallanlagen, der Kunsthalle sowie dem Museum für Hamburgische Geschichte haben wir Einiges vor Ort saniert. Es folgen das AWO-Teehaus in Planten un Blomen sowie der Fernsehturm.
  • An den Elbbrücken sind zwei komplett neue Stationen des öffentlichen Nahverkehrs entstanden, die die HafenCity ideal mit der Innenstadt verbinden.
  • Im innerstädtischen Bereich der Altstadt haben wir mit einem neuen Fußgänger- und Fahrradfahrerkonzept für eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur gesorgt. Gehwege wurden verbreitert, Straßen verkehrsberuhigt und neue Fahrradwege geschaffen.

Kontakt

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